Blog
🚴♀️🏃♂️ Hier gibt’s Tipps, Tricks und Wissen, die dich schneller, fitter und stärker machen. Egal ob Ernährung, Training oder Lifestyle – alles, was dich weiterbringt, findest du hier. Auf geht’s, hol dir deinen Vorsprung! 💪✨
Rad in die Ecke und bis Februar nichts tun? Der größte Fehler nach deiner Saison
Der ganze Sommer stand im Zeichen deiner Saison. Lange Ausfahrten, Trainingsblöcke, Radmarathons, Vorbereitungsrennen, Materialstress, Ernährungspläne und ständig dieser eine Satz:
„Es ist nur noch bis zum Ötztaler.“
Oder:
„Nach dem letzten Rennen wird alles ruhiger, versprochen.“
Deine Familie hat sich den ganzen Sommer geduldet. Dein Partner oder deine Partnerin hat oft zurückgesteckt, Wochenenden mitgetragen, Trainingszeiten möglich gemacht und wahrscheinlich mehr als einmal gehört:
„Nach der Saison helfe ich wieder mehr.“
Und jetzt ist das letzte Rennen vorbei.
Die Startnummer liegt irgendwo im Auto, die Radschuhe riechen nach einer langen Saison, der Garmin-Akku ist leer und dein Kopf sagt:
„So. Jetzt reicht’s. Rad in die Ecke. Bis Februar will ich nichts mehr davon sehen.“
Tabu-Thema: Saison vorbei, Motivation weg? Warum das völlig normal ist – und wie du wieder Struktur findest
Jetzt reden wir mal ehrlich & ernst. Als Trainer und Sportler sehe ich es jedes Jahr: Nach dem großen Saisonhöhepunkt ist bei vielen plötzlich die Motivation weg. Nicht ein bisschen weniger Lust – sondern dieses leere Gefühl, wenn das Ziel erreicht ist und man nicht weiß, wofür man jetzt weitermachen soll. Darüber spricht kaum jemand. Aber genau deshalb müssen wir es tun.
Du hast monatelang auf dein großes Ziel hingearbeitet. Trainingsplan, lange Ausfahrten, Intervalle, Ernährung, Material, Radservice, Wettercheck, Startnummer, Nervosität, Vorfreude.
Dann kommt der große Tag.
War deine Sommersaison wirklich erfolgreich? Der Ü40-Form-Check für Radfahrer
Im Frühjahr warst du motiviert. Neues Ziel, neues Material, vielleicht ein paar Kilo weniger geplant, mehr Struktur im Training, endlich wieder richtig in Form kommen. Und jetzt ist Ende August.
Die große Frage lautet:
War deine Sommersaison wirklich so erfolgreich, wie du es dir vorgestellt hast?
Oder war es eher so: viel trainiert, oft müde, Gewicht nicht wirklich im Griff, ständig schwere Beine, immer wieder kleine Wehwehchen, ein Infekt dazwischen, zu wenig Schlaf, zu viel Stress, zu wenig echte Regeneration?
20.000 € Rad, 2 € Shake: Warum billige Sporternährung deine Regeneration sabotiert
Du fährst ein Rad, das mehr kostet als der erste Gebrauchtwagen deiner Eltern. Carbonlaufräder, Powermeter, Aerohelm, elektronische Schaltung, Keramiklager – alles vom Feinsten.
Und dann?
Nach der harten August-Tour schüttest du dir den billigsten Proteinshake rein, den du im Internet gefunden hast. Oder du kombinierst irgendeinen Riegel, irgendein Gel, irgendein Magnesium, irgendein BCAA-Pulver und wunderst dich danach über Blähungen, Magendruck, schwere Beine, Heißhunger und schlechte Regeneration.
Genau das sehe ich als Trainer immer wieder.
Ötztaler Radmarathon 2026: Der Masterplan für deine Bestzeit
Sieger-Geheimnisse, Pacing-Tool, High-Carb-Strategie und die größten Fehler vor Kühtai, Brenner, Jaufenpass und Timmelsjoch
Der Ötztaler Radmarathon ist der Traum – und für viele gleichzeitig der absolute Albtraum. Rund 4.000 Starter, 227 Kilometer, 5.270 Höhenmeter, Sölden, Kühtai, Brenner, Jaufenpass und am Ende das gefürchtete Timmelsjoch.
Wer hier unvorbereitet an den Start geht, erlebt am eigenen Leib, was ein echter Einbruch auf dem Rad bedeutet. Und glaub mir: Beim Ötztaler kommt der Einbruch nicht nett und freundlich. Er kommt brutal, ehrlich und meistens genau dann, wenn du noch sehr weit von Sölden entfernt bist.
Das muss aber nicht sein.
Familienurlaub für Radfahrer – so rettest du Form und Haussegen 🚴🏖️
Sommerurlaub. Sonne. Pool. Buffet. Familie. Und irgendwo im Hinterkopf diese eine Frage: „Wie bekomme ich jetzt mein Training unter, ohne dass meine Frau mich hasst und die Kinder mich nur noch vom Strava-Profil kennen?“
Willkommen im echten Leben eines Ausdauersportlers.
Viele Radfahrer machen im Familienurlaub denselben Fehler: Sie verwechseln Urlaub mit Trainingslager. Früh raus, fünf Stunden fahren, völlig zerstört zurückkommen, dann genervt auf der Liege liegen und hoffen, dass niemand etwas von einem will. Schlechte Nachricht: Das funktioniert selten. Gute Nachricht: Mit Planung kannst du deine Form halten, gute Einheiten setzen und den Haussegen retten.
🚽 Magen-Darm-Training im Ausdauersport – So trainierst du deinen Darm für 90 bis 120 g Kohlenhydrate pro Stunde
Magen-Darm-Training – der unterschätzte Leistungsfaktor im Ausdauersport
Viele Rennradfahrer, Läufer, Triathleten und Mountainbiker investieren hunderte Trainingsstunden in ihre Ausdauer, ihre VO₂max und ihre Schwellenleistung. Doch am Wettkampftag entscheidet häufig ein ganz anderer Faktor über Erfolg oder Misserfolg: die Verträglichkeit der Wettkampfernährung.
Vielleicht kennst du das selbst. Die Beine fühlen sich hervorragend an, die Watt stimmen, der Puls passt – und plötzlich beginnt der Magen zu rebellieren. Übelkeit, Völlegefühl oder Bauchkrämpfe machen jede Bestzeit unmöglich.
😴 Besser schlafen nach dem Training – So regenerierst du schneller und steigerst deine Leistung
Du kommst nach einer langen Rennradtour, einer intensiven Laufeinheit oder einem harten Intervalltraining nach Hause. Die Beine sind schwer, der Kopf ist müde – und trotzdem kannst du abends einfach nicht einschlafen.
Das Herz schlägt schneller als gewohnt. Dein Körper fühlt sich heiß an. Der Magen meldet sich, obwohl du eigentlich nur schlafen möchtest. Statt erholsamem Tiefschlaf verbringst du die erste Nachtshälfte damit, dich von einer Seite auf die andere zu drehen.
Ständiger Heißhunger auf Süßes & Salziges? So stoppst du Heißhunger nach dem Training dauerhaft 🍔🚴
Du kommst nach einer langen Rennradtour, einem intensiven Lauf oder einer harten Mountainbike-Ausfahrt nach Hause. Das Rad steht kaum im Keller, schon führt der erste Weg direkt zum Kühlschrank.
Plötzlich scheint alles essbar zu sein: Schokolade, Chips, Brot, Käse – Hauptsache schnell und möglichst viel.
Kommt dir das bekannt vor?
Dann bist du nicht allein. Gerade Ausdauersportler erleben nach langen Belastungen häufig genau dieses Gefühl. Viele geben sich selbst die Schuld und glauben, ihnen fehle einfach die Disziplin.
🚴 [VIDEO] 5 Fehler, die deine Radmarathon Saison im Juli zerstören
Der Juli entscheidet fundamental über die Performance bei den großen alpinen Radmarathons Ende August und Anfang September. Das stabil gute Wetter verleitet viele Athleten zu unstrukturiertem Übertraining. Die Folge ist ein massiver Formverlust durch drastisch verlängerte Regenerationszeiten, kumulierte Muskelschäden und eine fatale physiologische Überlastung durch falsches Hitzepacing.
Endurance Energy-Balls (Erdnussbutter & Schoko) 🥜🚵
Formverlust im Juli & August vermeiden – So bleibst du auch im Hochsommer spritzig 🚴☀️
Draußen klettert das Thermometer auf über 30 Grad. Eigentlich die perfekte Zeit für lange Rennradtouren, intensive Laufeinheiten oder ausgedehnte Mountainbike-Ausfahrten. Trotzdem erleben viele Ausdauersportler genau jetzt ein Phänomen, das ich jedes Jahr aufs Neue beobachte:
Die Form verschwindet plötzlich.
Die Beine fühlen sich schwer an, der Puls ist ungewöhnlich hoch, Intervalle fallen schwer und am Berg fehlt auf einmal die gewohnte Leichtigkeit.










