Sieger-Geheimnisse, NOM-Pacing-Tool, High-Carb-Strategie und die größten Fehler vor Kühtai, Brenner, Jaufenpass und Timmelsjoch
Berechne deine Zielzeit und Taktik: NOM-Pacing-Tool
Der Ötztaler Radmarathon ist der Traum – und für viele gleichzeitig der absolute Albtraum. Rund 4.000 Starter, 227 Kilometer, 5.270 Höhenmeter, Sölden, Kühtai, Brenner, Jaufenpass und am Ende das gefürchtete Timmelsjoch.
Wer hier unvorbereitet an den Start geht, erlebt am eigenen Leib, was ein echter Einbruch auf dem Rad bedeutet. Und glaub mir: Beim Ötztaler kommt der Einbruch nicht nett und freundlich. Er kommt brutal, ehrlich und meistens genau dann, wenn du noch sehr weit von Sölden entfernt bist.
Das muss aber nicht sein.
Da meine letzte große Ötztaler-Videoserie bereits einige Jahre zurückliegt, gibt es jetzt das große Update. In diesem Beitrag und im dazugehörigen Video zeige ich dir, was sich bei Material, High-Carb-Ernährung und Pacing geändert hat, welche Fehler du unbedingt vermeiden musst – und wie du mit harten Fakten, sauberer Vorbereitung und dem neuen NOM-Pacing-Tool deutlich besser durch den Tag kommst.
👉🏻Hier geht es zum NOM-Pacing-Tool
Warum du beim Ötztaler keinen Platz für Zufall hast
Ich habe den Ötztaler zweimal gewonnen und kenne dieses Rennen nicht nur aus der Theorie. Ich weiß, wie sich das Kühtai anfühlt, wenn alle nervös sind. Ich weiß, wie gefährlich es ist, am Brenner zu viel Druck zu machen. Und ich weiß, wie brutal ehrlich das Timmelsjoch wird, wenn du vorher deine Körner verbrannt hast.
Der Ötztaler wird nicht am Start gewonnen.
Er wird auch nicht am Kühtai gewonnen.
Und schon gar nicht in einer riskanten Abfahrt.

Der Ötztaler entscheidet sich dort, wo viele schon zu viel Energie verloren haben: am Jaufenpass, auf dem Weg ins Passeiertal und spätestens am Timmelsjoch.
Darum brauchst du keinen Mutplan. Du brauchst einen Masterplan.
1. Material & Technik: Keine Experimente in Sölden
Ich kann es nicht oft genug sagen: Check dein Rad zu Hause.
Ich möchte niemanden am Freitag oder Samstag vor dem Rennen wie ein kopfloses Huhn durch Sölden rennen sehen, weil ein Mantel, ein Schlauch, eine Speiche, ein Bremsbelag oder ein Di2-Ladekabel fehlt.
Beim Ötztaler ist dein Rad nicht einfach Sportgerät. Es ist dein Überlebenspartner für einen sehr langen Tag.
Reifen & Schläuche: Das checkst du nicht erst in Sölden
Kontrolliere deine Reifen rechtzeitig. Ist der Reifen in der Mitte schon flach gefahren? Sind die Seitenwände rissig oder spröde? Siehst du kleine Schnitte? Dann tausche ihn vor dem Rennen aus.
Bitte nicht am Abend vor dem Start noch hektisch neue Reifen montieren und hoffen, dass alles passt. Materialänderungen gehören vorher getestet.
Auch Schläuche gehören kontrolliert. Wenn du mit Schlauch fährst: Nimm Ersatz mit. Wenn du tubeless fährst: Nimm trotzdem einen Schlauch mit.
Tubeless-Achtung: Verlass dich nicht blind auf die Milch
Tubeless ist super. Die Milch dichtet kleine Löcher oft zuverlässig ab. Aber der Ötztaler ist nicht deine Feierabendrunde.

Wenn du dir in einer Abfahrt oder auf schlechtem Asphalt einen größeren Schnitt holst, hilft dir die schönste Dichtmilch nicht mehr. Dann brauchst du einen Plan B.
Pack dir mindestens einen Ersatzschlauch ein. Und noch wichtiger: Übe den Schlauchwechsel zu Hause.
Im Rennen ist nicht der richtige Moment, um zum ersten Mal herauszufinden, wie dein Tubeless-System wirklich funktioniert.
Reifenbreite: Breiter ist oft klüger
Der Trend geht klar zu breiteren Reifen: 28 mm oder sogar 30 mm. Und das ist nicht nur Komfort-Gelaber.
Breitere Reifen können mit etwas weniger Druck gefahren werden. Das bringt mehr Grip, mehr Kontrolle und weniger Risiko für Durchschläge. Gerade auf schnellen Abfahrten, bei wechselndem Belag, Kälte, Regen oder den tückischen Kühlgittern ist das ein echter Vorteil.
Wenn du unsicher in der Abfahrt bist, ist ein etwas breiterer Reifen oft die bessere Entscheidung als der letzte theoretische Aero-Vorteil.
Beim Ötztaler zählt nicht nur, wie schnell du bergauf bist. Du musst auch sicher wieder runterkommen.
Bremsen, Antrieb, Akkus: Alles vorher erledigen
Prüfe deine Bremsscheiben und Bremsbeläge. Besonders bei Regen brauchst du genügend Reserve. Wer mit halb abgefahrenen Belägen an den Start geht, spielt mit Risiko.
Kontrolliere deine Kette, Kassette, Schaltwerk, Speichen und Laufräder. Lade elektronische Schaltungen wie Shimano Di2 oder SRAM AXS rechtzeitig auf.
Klingt banal. Ist aber genau der Bereich, in dem jedes Jahr unnötige Dramen entstehen.
2. High-Carb-Ernährung: 90–100 g Kohlenhydrate pro Stunde richtig umsetzen
Nach der Tour de France reden alle über 100, 110 oder sogar 120 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde. Das klingt spektakulär – und viele Hobbysportler denken dann: „Perfekt, mache ich beim Ötztaler auch.“
Bitte nicht so.
Der Ötztaler ist kein Laborversuch und kein Instagram-Experiment. Du bist viele Stunden unterwegs, oft an deiner aeroben Schwelle, mit wechselnden Temperaturen, langen Anstiegen, Abfahrten, Nervosität und Magen-Darm-Belastung.

Ja, High-Carb kann funktionieren.
Ja, 80–100 g Kohlenhydrate pro Stunde können für viele sehr sinnvoll sein.
Aber nur, wenn du es trainiert hast.
Trainiere deinen Magen vor dem Rennen
Dein Magen-Darm-Trakt muss Ernährung genauso trainieren wie deine Beine Watt trainieren müssen.
Wenn du im Rennen zum ersten Mal versuchst, 90 oder 100 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde zuzuführen, kann das richtig schiefgehen. Dann ist nicht das Timmelsjoch dein größter Gegner, sondern dein eigener Bauch.
Teste deine Strategie vorher bei langen Einheiten und intensiven Trainings. Fang nicht am Renntag damit an.

Genau dafür ist NOM Competition gemacht: Kohlenhydrate, Elektrolyte und Flüssigkeit in einer Flasche – für lange Belastungen, hohe Schweißraten und konstante Energiezufuhr. Aber auch hier gilt: nicht erst beim Ötztaler testen. Trainiere deinen Magen vorher.
Plane nicht nur Watt – plane deine Flaschen
Viele planen ihre Zielzeit, ihre Watt und ihre Übersetzung. Aber die Ernährung wird dann unterwegs irgendwie improvisiert.
Das ist ein Fehler.
Plane vorher:
Was trinkst du vor dem Start?
Was kommt in die ersten beiden Flaschen?
Was nimmst du an den Labestationen auf?
Wie viele Portionen NOM Competition brauchst du?
Wo nimmst du feste Nahrung?
Wo brauchst du ein Notgel?
Eine einfache Strategie ist: mit zwei vorbereiteten Flaschen starten, NOM Competition-Portionen vorab in kleine Beutel portionieren und an den Labestationen schnell nachfüllen. Je weniger du unterwegs nachdenken musst, desto besser.
Beim Ötztaler verlierst du nicht nur Zeit durch schlechte Beine. Du verlierst auch Zeit durch Chaos.
Die Flüssigkeitsfalle: Der Wasserbauch
Ein gigantischer Fehler ist es, von Start bis Ziel stündlich die exakt gleiche Menge Flüssigkeit zu trinken.
Warum?
Weil der Ötztaler nicht bei gleichbleibenden Bedingungen stattfindet.
Am Start in Sölden kann es kalt sein. In der Früh am Kühtai vielleicht 5 Grad. Später in Italien kann es deutlich wärmer werden. Dein Flüssigkeitsbedarf verändert sich massiv.
Wenn du bei Kälte zu viel trinkst, nur weil dein Plan sagt „jede Stunde zwei Flaschen“, kannst du dir einen richtigen Wasserbauch holen. Dann wird dir schlecht, du bekommst Druck im Bauch, vielleicht Brechreiz – und die Ernährung funktioniert plötzlich nicht mehr.
Passe deine Trinkmenge an Temperatur, Schweißrate und Gefühl an. Kohlenhydrate ja. Flüssigkeit ja. Aber nicht blind und stur.
Koffein-Disziplin: Nicht am Kühtai verschießen
Koffein kann helfen. Aber Koffein ist kein Spielzeug.
Spar dir Koffeingels oder koffeinhaltige Notfallprodukte für die letzte Phase auf, also Richtung Timmelsjoch. Wer schon am Kühtai mit Koffein ballert, hat später oft nichts mehr in der Hinterhand – und riskiert Magenstress.
Mein Tipp: Ein bis zwei Notgels einpacken, aber nicht aus Langeweile nehmen. Koffein ist für den späten Kampf, nicht für die Nervosität am Start.
3. Die 3 teuersten Fehler beim Ötztaler
Jedes Jahr sehe ich dieselben Fehler. Und das Bittere ist: Viele davon wären komplett vermeidbar.
Fehler 1: Falsche Kleidung am Start
Wer bei 5 Grad in Kurz-Kurz am Start steht, verliert schon vor dem Kühtai wertvolle Energie.
Kälte kostet. Der Körper muss Wärme produzieren, die Muskulatur ist schlechter durchblutet, du verspannst, du fühlst dich unrund. Und irgendwann fehlt dir genau diese Energie später im Rennen.
Nutze die Zwiebeltechnik. Ein leichtes Unterhemd, Armlinge, Weste, Regenjacke, Buff – je nach Wetter. Überschüssige Schichten kannst du später im Depot oder an geeigneten Punkten loswerden.
Lieber am Start kurz zu warm angezogen als am Kühtai komplett ausgekühlt.
Fehler 2: Das Kühtai-Feuerwerk
Der Start in Sölden ist gefährlich. Nicht wegen der Straße, sondern wegen der Emotion.
Alle sind nervös. Alle fühlen sich gut. Alle wollen Position. Und dann beginnt am Kühtai das große Ego-Rennen.
Genau dort zerstören sich viele ihren ganzen Ötztaler.
Geh den Start und das Kühtai nicht an wie ein Einzelzeitfahren. Wenn du hier überziehst, zahlst du am Jaufen und vor allem am Timmelsjoch die absolute Höchststrafe.
Beim Ötztaler geht es nicht darum, am ersten Anstieg zu zeigen, wie stark du bist. Es geht darum, deine Leistung über viele Stunden aufrechtzuerhalten.
Das ist kein Rennen für Helden am Kühtai.
Das ist ein Rennen für kluge Athleten am Timmelsjoch.
Fehler 3: Rücksichtslosigkeit in den Abfahrten
In der Abfahrt kannst du den Ötztaler nicht gewinnen. Du kannst ihn dort nur verlieren.

Oder schlimmer: im Krankenhaus beenden.
Fahre kontrolliert. Nimm Rücksicht. Rechne damit, dass andere Fehler machen. Überhole nicht blind. Riskiere nicht wegen ein paar Sekunden deine Gesundheit oder die Gesundheit anderer.
Am Montag müssen wir alle wieder ins Büro. Oder zu Familie, Arbeit, Alltag.
Es ist ein Radmarathon. Kein Kamikaze-Test.
4. Das neue NOM-Pacing-Tool: Wattvorgaben statt „nach Gefühl“
Wer eine Top-Zeit fahren will, verlässt sich nicht auf Glück. Und auch nicht auf Bauchgefühl.

Mit dem komplett überarbeiteten NOM-Pacing-Tool kannst du deinen Ötztaler deutlich genauer planen.
Du gibst dein Fahrergewicht, deine Ausrüstung und deinen FTP-Wert oder deine anaerobe Schwelle aus der Leistungsdiagnostik ein. Daraus berechnet das Tool deine realistische Zielzeit und gibt dir Wattvorgaben für die entscheidenden Streckenabschnitte.
Vom Kühtai über Brenner und Jaufenpass bis hinauf nach Hochgurgl bekommst du eine klare Orientierung, was du fahren kannst – und was du besser bleiben lässt.
Warum Wattvorgaben so wichtig sind
Viele fahren nach Gefühl. Das Problem: Am Start fühlt sich fast alles gut an.
Mit frischen Beinen, Adrenalin und Gruppe im Rücken merkst du oft nicht, dass du überziehst. Erst Stunden später kommt die Rechnung. Dann wird aus „fühlt sich gut an“ plötzlich „war viel zu hart“.
Das Pacing-Tool schützt dich vor genau diesem Fehler.
Es zeigt dir nicht nur, was möglich ist, sondern auch, wo deine Maximalwerte liegen sollten. Gerade beim Ötztaler ist das entscheidend: Nicht die beste Minute zählt, sondern die beste Gesamtstrategie.
Halte dich an die Maximalwerte
Das Tool bringt dir nur etwas, wenn du es ernst nimmst.
Wenn dort steht, dass du am Kühtai einen bestimmten Bereich nicht überschreiten sollst, dann ist das keine freundliche Empfehlung. Das ist dein Rettungsseil fürs Timmelsjoch.
Vermeide Leistungsspitzen. Fahre kontrolliert. Lass dich nicht von Gruppen, Ego oder anderen Fahrern aus deinem Plan ziehen.
Du wirst am Ende nicht dafür belohnt, dass du am Anfang mutig warst.
Du wirst dafür belohnt, dass du am Ende noch treten kannst.
👉 [Hier klickst du zum neuen NOM-Pacing-Tool]
Link einfügen
5. Der Kopf entscheidet: Mentale Härte am Timmelsjoch
4.000 Starter – und jeder Einzelne hat mindestens einmal auf der Strecke einen richtig schwarzen Moment.
Diesen Ort nenne ich gern den „Dark Place“. Irgendwann kommt der Punkt, an dem du dich fragst:

Warum mache ich das?
Warum ist das noch so weit?
Warum habe ich mich angemeldet?
Warum fährt dieses Timmelsjoch nicht einfach mal zu Ende?
Der Unterschied zwischen Finisher und Aufgeber liegt dann nicht nur in den Beinen. Er liegt im Kopf.
Teile den Ötztaler in kleine Rennen
Denk nicht an 227 Kilometer. Das ist zu groß.
Denk in Abschnitten:
Gesund nach Oetz.
Kontrolliert aufs Kühtai.
Sicher runter.
Clever durch die Brenner-Passage.
Nicht überziehen am Jaufen.
Essen und trinken nicht vergessen.
Timmelsjoch in Abschnitte teilen.
Hochgurgl erreichen.
Dann zurück nach Sölden.
Der Kopf kann kleine Aufgaben besser lösen als riesige Monster.
Der Timmelsjoch-Trick
Wenn du nach der Brücke am Timmelsjoch das Gefühl hast, dass gar nichts mehr geht, setz dir ein Mikro-Ziel.
Ab dieser Brücke sind es noch etwa 7,5 Kilometer bis ganz nach oben.
Drück auf deinem Tacho eine letzte Intervall-Stoppuhr. Nicht, um Rekorde zu fahren. Sondern um deinen Kopf zu fokussieren.
Nicht mehr denken: „Ich muss noch das Timmelsjoch hoch.“
Sondern: „Ich fahre jetzt die nächsten fünf Minuten sauber.“
Dann wieder fünf Minuten.
Dann wieder fünf Minuten.
So kämpfst du dich Meter für Meter durch.
Aktive Pausen retten Beine
Wenn die Beine brennen, nimm in einer flacheren Kurve für 5 bis 10 Sekunden die Leistung komplett raus. Atme durch. Schultern locker. Hände entspannen. Dann wieder sauber weiter.
Das kostet kaum Zeit, kann dir aber mental und muskulär enorm helfen.
Der Ötztaler ist nicht nur ein Watt-Test. Es ist ein Energiemanagement-Test.
Dein Ötztaler-Plan in 5 Punkten
Wenn du aus diesem Beitrag nur fünf Dinge mitnimmst, dann diese:
-
Check dein Material spätestens eine Woche vorher.
Reifen, Schläuche, Bremsen, Schaltung, Akkus, Kleidung. -
Plane Kleidung für Kälte, Regen und Hitze.
Der Ötztaler ist kein Schönwetter-Radmarathon. Sei vorbereitet. -
Teste deine High-Carb-Strategie im Training.
80–100 g Kohlenhydrate pro Stunde funktionieren nur, wenn dein Magen das kennt. -
Fahre nach Wattvorgaben, nicht nach Ego.
Das Kühtai ist nicht der Ort für Heldentaten. -
Bereite dich mental aufs Timmelsjoch vor.
Segmente, Mikro-Ziele, aktive Pausen. Der Kopf entscheidet mit.
Fazit: Vorbereitung schlägt Glück
Es gibt beim Ötztaler kein Glück. Zumindest nicht als Strategie.
Es gibt saubere Vorbereitung.
Es gibt gutes Material.
Es gibt getestete Ernährung.
Es gibt kluges Pacing.
Es gibt warme Kleidung.
Es gibt mentale Stärke.
Und es gibt die Fähigkeit, sich nicht schon am Kühtai selbst zu zerstören.
Wenn du den Ötztaler 2026 stark fahren willst, dann starte jetzt mit deinem Plan. Teste deine Ernährung. Check dein Material. Nutze das NOM-Pacing-Tool. Und wenn du wirklich wissen willst, welche Wattbereiche für dich realistisch sind, dann mach eine Leistungsdiagnostik.
Du bist am Start oder hast noch Fragen?

Dann komm am Freitag oder Samstag vor dem Rennen unbedingt an meinem NOM-Training-Stand in Sölden vorbei. Hol dir deine letzte Regenjacke, deck dich mit NOM Competition ein, lass uns quatschen oder stell mir deine letzten Fragen.
Ich wünsche dir ein geiles Rennen. Bleib gesund – und wir sehen uns in Sölden. 🚴💨
Über Mathias Nothegger
Ich bin Mathias Nothegger, ehemaliger Radprofi, zweifacher Sieger des Ötztaler Radmarathons, Streckenrekordhalter, Coach, Leistungsdiagnostiker und Sporternährungs-Enthusiast.
Mit NOM Training und NOM Sportsfood helfe ich Rennradfahrern, Läufern, Triathleten und Mountainbikern dabei, leichter zu werden, leistungsfähig zu bleiben und ihre Trainingszeit sinnvoll zu nutzen.
Mein Ansatz ist einfach: kein Hokuspokus, keine Zufallsstrategien, kein planloses Ballern. Sondern strukturierte Trainingsplanung, praxistaugliche Ernährung, Leistungsdiagnostik, sinnvolles Pacing und Produkte, die genau dort eingesetzt werden, wo sie im Sportleralltag wirklich helfen.
Produkt-Quick-Guide für den Ötztaler
NOM Competition
Für die Energieversorgung während langer Belastungen. Ideal für Training, Radmarathon und Wettkampf, wenn du Kohlenhydrate, Flüssigkeit und Elektrolyte in einer klaren Strategie kombinieren willst.
NOM Intervall
Für die Regeneration nach harten Einheiten in der Vorbereitung. Besonders sinnvoll nach intensiven Intervallen, langen Bergtouren oder Ötztaler-spezifischen Belastungen.
FAQ
Wie bereite ich mich auf den Ötztaler Radmarathon vor?
Du brauchst eine Kombination aus strukturiertem Training, getesteter Ernährung, sauberem Materialcheck, realistischer Pacing-Strategie und mentaler Vorbereitung. Besonders wichtig sind lange Bergfahrten, kontrollierte Intensitäten und eine vorher getestete Kohlenhydratstrategie.
Wie viele Kohlenhydrate pro Stunde beim Ötztaler?
Viele Sportler fahren gut mit etwa 80–100 g Kohlenhydraten pro Stunde. Entscheidend ist aber, dass du diese Menge vorher im Training getestet hast. Wer High-Carb erst im Rennen ausprobiert, riskiert Magenprobleme.
Welche Fehler sollte man beim Ötztaler vermeiden?
Die häufigsten Fehler sind falsche Kleidung am Start, zu hohes Tempo am Kühtai, ungeplante Ernährung, zu viel Flüssigkeit bei Kälte, riskante Abfahrten und fehlendes Pacing.
Warum ist Pacing beim Ötztaler so wichtig?
Weil der Ötztaler sehr lang ist und viele Fahrer am Anfang zu viel Energie verbrauchen. Wer Kühtai und Brenner zu hart fährt, zahlt am Jaufenpass und besonders am Timmelsjoch oft die Rechnung.
Was bringt eine Leistungsdiagnostik vor dem Ötztaler?

Eine Leistungsdiagnostik zeigt deine echten Schwellen und Trainingsbereiche. Damit kannst du deine Wattvorgaben realistischer planen und vermeidest, am Renntag zu hart zu starten.
Was sollte ich am Ötztaler-Renntag trinken?
Die Trinkmenge hängt stark von Temperatur und Schweißrate ab. Bei Kälte brauchst du weniger Flüssigkeit als bei Hitze. Wichtig ist eine flexible Strategie aus Flüssigkeit, Kohlenhydraten und Elektrolyten.





