Der perfekte Herbst-Snack für Ausdauersportler

Draußen kalt, drinnen warm.

Du kommst von der Herbstrunde zurück, die Finger sind kalt und das Rad sieht aus, als hätte es einmal quer durch den Acker gewollt.

Jetzt einen Kaffee und einen warmen Muffin?

Unbedingt.

Nur muss ein Muffin nicht automatisch aus viel Zucker, Weißmehl und Fett bestehen.

Diese Kürbis-Zimt-Protein-Muffins verbinden genau das, worauf man im Herbst Lust hat, mit einer etwas sinnvolleren Nährstoffzusammensetzung. Sie sind saftig, leicht würzig und eignen sich als Snack, als kleine Mahlzeit nach einer lockeren Einheit oder einfach zum Kaffee.


Warum Kürbis für Sportler interessant ist

Kürbis besteht zu einem großen Teil aus Wasser, bringt Volumen in das Rezept und sorgt dafür, dass die Muffins wunderbar saftig werden. Apfelmus liefert zusätzliche natürliche Süße, während Dinkelmehl die Kohlenhydratbasis bildet.

Was klassischen Muffins häufig fehlt, ist eine vernünftige Proteinquelle.

Deshalb kommt hier NOM Basic Vanille ins Spiel. Durch das pflanzliche Protein wird aus dem klassischen Herbst-Muffin ein ausgewogenerer Snack, der besser sättigt und sich leichter in eine sportliche Ernährung integrieren lässt.

Gerade für Sportler, die im Herbst wieder mehr Struktur in ihren Trainingsalltag bringen möchten, ist Meal Prep dabei enorm hilfreich.

Zutaten für ca. 10–12 Muffins

  • 200 g Dinkelmehl 
  • 40 g NOM Basic Vanille 
  • 250 g Kürbispüree 
  • 100 g ungesüßtes Apfelmus 
  • 150 ml ungesüßte Hafermilch 
  • 40 ml Rapsöl 
  • 2 TL Backpulver 
  • 1 TL Zimt 
  • ½ TL Vanille 
  • 1 Prise Salz 
  • optional etwas Süße 
  • optional 30 g gehackte Walnüsse 

Zubereitung

Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Dinkelmehl, NOM Basic Vanille, Backpulver, Zimt und Salz vermischen. In einer zweiten Schüssel Kürbispüree, Apfelmus, Hafermilch und Rapsöl glatt rühren.

Jetzt die flüssigen Zutaten zu den trockenen geben und nur so lange vermengen, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht.

Nicht minutenlang weiterrühren. Dadurch können Muffins kompakt und zäh werden.

Wer möchte, hebt anschließend noch gehackte Walnüsse unter.

Den Teig auf 10–12 Muffinförmchen verteilen und etwa 22–25 Minuten backen. Danach kurz mit einem Holzstäbchen testen und vollständig auskühlen lassen.


💡 Trainer-Tipp von Mathias

Backe am Wochenende gleich eine größere Portion und friere einige Muffins ein.

Dann hast du immer einen vernünftigen Snack griffbereit – nach dem Training, am Nachmittag oder wenn zwischen Arbeit und Einheit wenig Zeit bleibt.

Denn seien wir ehrlich: Wenn du hungrig vor dem Kühlschrank stehst und nichts vorbereitet ist, gewinnt meistens nicht die Karotte. 😉


Über den Autor & die Praxis dahinter

Mathias Nothegger ist ehemaliger Radprofi, mehrfacher Ötztaler-Radmarathon-Sieger und seit vielen Jahren Coach für ambitionierte Ausdauersportler.

Mit NOM Training und NOM Sportsfood verbindet er Leistungsdiagnostik, Trainingsplanung und praxisnahe Sporternährung zu einem ganzheitlichen System.

Sein Ansatz: weniger Dogmen, mehr Klarheit – und Entscheidungen, die im Alltag funktionieren.


🎃 FAQ – Kürbis-Zimt-Protein-Muffins

1. Sind Protein-Muffins für Sportler sinnvoll?

Sie können eine praktische Alternative zu klassischen Muffins sein. Entscheidend ist aber nicht die Bezeichnung „Protein-Muffin“, sondern die gesamte Zusammensetzung. In diesem Rezept liefern Dinkelmehl, Kürbis und Apfelmus die Basis, während NOM Basic den Proteinanteil ergänzt.

2. Kann man Proteinpulver zum Backen verwenden?

Ja. Proteinpulver lässt sich grundsätzlich auch zum Backen verwenden. Da Protein die Konsistenz eines Teiges verändern kann, sollte jedoch nicht einfach das gesamte Mehl durch Proteinpulver ersetzt werden. Genau deshalb verwenden wir in diesem Rezept eine Kombination aus Dinkelmehl und NOM Basic.

3. Sind die Kürbis-Muffins nach dem Training geeignet?

Nach einer lockeren Einheit können ein oder zwei Muffins gut als Snack funktionieren. Nach einem langen oder sehr intensiven Training ist dagegen häufig eine größere Mahlzeit beziehungsweise eine gezieltere Regenerationsstrategie sinnvoll.

4. Kann ich die Protein-Muffins vor dem Training essen?

Mit ausreichend Abstand zur Einheit ja. Unmittelbar vor einem harten Training solltest du jedoch berücksichtigen, dass Fett, Ballaststoffe und größere Portionen die Verdauung belasten können. Vor Wettkämpfen gilt ohnehin: nur das essen, was du im Training bereits getestet hast.

5. Welcher Kürbis eignet sich für die Muffins?

Für Kürbispüree eignen sich beispielsweise Hokkaido oder Butternut. Wichtig ist vor allem, dass du ungesüßtes Kürbispüree verwendest.

6. Kann ich die Kürbis-Protein-Muffins einfrieren?

Ja. Genau deshalb eignen sie sich hervorragend für Meal Prep. Nach dem vollständigen Auskühlen portionsweise einfrieren und bei Bedarf auftauen beziehungsweise kurz erwärmen.

7. Warum wird Apfelmus verwendet?

Apfelmus bringt Feuchtigkeit und eine leichte natürliche Süße in den Teig. Dadurch lässt sich die Menge anderer Süßungsmittel reduzieren und die Muffins bleiben schön saftig.

8. Warum enthält das Rezept NOM Basic Vanille?

NOM Basic erhöht den pflanzlichen Proteinanteil und harmoniert geschmacklich mit Kürbis, Zimt und Apfel. Dadurch lässt sich aus einem klassischen süßen Snack eine etwas ausgewogenere Variante machen.

9. Wie verhindere ich, dass Protein-Muffins trocken werden?

Den Teig nicht unnötig lange rühren und die Muffins nicht zu lange backen. Kürbispüree und Apfelmus sorgen zusätzlich dafür, dass die Muffins saftig bleiben.

10. Sind die Kürbis-Zimt-Protein-Muffins vegan?

Ja. Das Rezept kommt ohne Eier und Milchprodukte aus und ist mit pflanzlicher Milch und NOM Basic vollständig vegan.

 

— Linda Staben
Getaggt: Ernährung Rezepte

Noch mehr Tipps, die dich schneller machen! 🚴💨