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Du glaubst, eine Banane und eine Handvoll Datteln sind das beste Benzin für dein Rennen? Dann wunderst du dich wahrscheinlich, wenn du plötzlich Bauchweh bekommst, einen Blähbauch hast und deine Leistung radikal abfällt.

Die harte Wahrheit ist: Was im lockeren Grundlagentraining wunderbar funktioniert, hat im Rennen absolut nichts verloren. "Gesunde" Snacks machen dich am Berg langsam und blockieren deine Leistung komplett.

Hier sind die fünf Gründe, warum du feste Nahrung im Rennen sofort von deinem Speiseplan streichen solltest.

🛑 1. Feste Nahrung kostet dich Kraft und Atem

Riegel funktionieren im lockeren Training gut, aber im Rennen kosten sie dich wertvolle Energie zum Kauen und Verdauen. Während du schwer atmest, bekommst du beim Kauen kaum noch Luft. Die Energie, die dein Körper für die Aufspaltung der Nahrung aufwenden muss, fehlt dir in diesem Moment direkt in den Beinen. Während Trinknahrung sofort in den Blutkreislauf schießt, braucht feste Nahrung bis zu zwei Stunden, bis die Energie endlich im Muskel ankommt.

🤢 2. Gels: Die gefährliche Säure-Falle

Gels lassen sich zwar mit einem Schluck schnell runterschlucken, aber sie sind meistens stark säuerlich. Das erhöht deine Magensäure massiv und stößt dir immer wieder auf. Gerade bei langen, harten Rennen dreht es dir dadurch sprichwörtlich den Magen um. Aus diesem Grund solltest du klassische Gels drastisch reduzieren oder gleich ganz darauf verzichten.

🏜️ 3. Datteln machen einen "Wasserbauch"

Datteln enthalten viele unverdauliche Fasern, die dir unglaublich lange im Magen liegen. Bei hohem Puls ist dein Magen-Darm-System ohnehin schon absolut am Limit. Du willst in diesem Zustand so wenig Säure und Fasern wie möglich im Verdauungstrakt haben, da diese nach zwei bis drei Stunden zu extremen Bauchproblemen oder einem unangenehmen Wasserbauch führen. Außerdem brauchst du viel Flüssigkeit und extra Energie, um diese klebrige „Pappe“ überhaupt runterzubringen.

🍌 4. Der Bananen-Rechenfehler

Bei sehr niedriger Intensität im Training ist eine Banane kein Problem. Unter Belastung dauert es jedoch fast zwei Stunden, um die gesamte Energie aus einer Banane überhaupt aufzunehmen. Wenn dieser Zuckerschub endlich wirkt, bist du im Rennen schon längst eingebrochen. Um die für ein Rennen nötigen 90 bis 120 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde zu erreichen, müsstest du etwa fünf Bananen stündlich essen. Für ein fünfstündiges Rennen bräuchtest du also einen Anhänger, um ganze 25 Bananen mitzunehmen!

💥 5. Gärung unter Volllast

Das ist der Punkt, der die meisten Rennen ruiniert: Wenn du im Wettkampf Vollgas gibst, schaltet dein Körper die Durchblutung im Magen quasi ab. Er hört einfach auf, Bananen, Riegel oder Vollkornprodukte zu verdauen. Alles, was nicht verdaut wird, bleibt im Magen wie ein Stein liegen und beginnt durch die Körperwärme zu gären. Das verursacht rasend schnell Übelkeit und Magenprobleme, die dir sofort den Stecker ziehen.


🏆 Warum du auf meinen Rat hören solltest

Warum ich dir das so direkt und schonungslos sage?

"Profi Coach und Ausdauersportler Mathias Nothegger beim Radrennen zeigt maximale Leistung und Einsatz im Wettkampf."Mein Name ist Mathias Nothegger. Ich habe Rennen wie den legendären Ötztaler Radmarathon mehrmals gewonnen, stehe ständig im Labor für Leistungsdiagnostiken und betreue unzählige ambitionierte Athleten. Ich sehe jedes Jahr, wie fitte Fahrer an falschen Ernährungsmythen scheitern. Ich weiß aus eigener, schmerzhafter Erfahrung im Grenzbereich genau, was funktioniert – und was dich den Sieg kostet. NOM war bei jedem meiner großen Erfolge mit dabei.


🚀 Die Lösung der Profis: Flüssige Energie & das HIT-Bundle

Die Lösung für dieses Problem kommt direkt aus dem Profi-Sport, wo Athleten bei konstant 180 Puls schlichtweg keine Zeit zum Auspacken oder Kauen haben. Wenn es richtig zur Sache geht, greifen Profis ausschließlich auf Flüssignahrung zurück. Heutzutage trinkt man einfach die gesamte Nahrung!

Mit Kohlenhydratgetränken kannst du problemlos 90 bis 120 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde aufnehmen – und das ganz ohne Völlegefühl oder Magenbelastung. Der Sprit geht ohne Umwege direkt in die arbeitende Muskulatur. Flüssige Kohlenhydrate sind die einzige Lösung für den Grenzbereich.

Genau deshalb habe ich NOM Competition entwickelt und wir haben für dich das perfekte HIT-Bundle geschnürt. Es muss in jedem harten Rennen und Intervall-Training dabei sein, damit du dich voll auf deine Wattwerte konzentrieren kannst und danach keine Magenkrämpfe hast.

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FAQ: Die 10 häufigsten Fragen zur Rennverpflegung

1. Sind Bananen gut für Radfahrer während des Rennens?

Nein. Im ganz lockeren Training sind sie in Ordnung, aber im Rennen brauchst du schnelle Energie. Eine Banane enthält Ballaststoffe und benötigt zu lange (bis zu zwei Stunden) für die Verdauung. Unter hoher Belastung fängt sie im Magen oft an zu gären.

2. Wie viele Kohlenhydrate brauche ich pro Stunde im Radrennen? Ambitionierte Athleten sollten im Rennen auf eine Zufuhr von 80 bis 120 Gramm Kohlenhydraten pro Stunde zielen, um die Leistungsschwelle hochzuhalten und den "Hungerast" zu vermeiden.

3. Warum bekomme ich Magenprobleme beim Radmarathon? Bei hoher körperlicher Belastung leitet der Körper das Blut vom Verdauungstrakt in die Muskulatur um. Feste Nahrung oder zu konzentrierte Gels werden nicht mehr verarbeitet, bleiben im Magen liegen und führen zu Krämpfen, Übelkeit und Blähungen.

4. Was ist besser: Gels oder flüssige Kohlenhydrate (Trinknahrung)?

Trinknahrung (wie NOM Competition) ist deutlich besser. Gels sind oft stark säurebildend und müssen separat mit Wasser runtergespült werden. Flüssige Kohlenhydrate liefern Energie und Hydration gleichzeitig und sind wesentlich magenschonender.

5. Wie lange dauert es, bis die Energie aus einer Banane im Muskel ankommt? Aufgrund der festen Struktur und der Ballaststoffe dauert es unter Belastung oft zwischen ein bis zwei Stunden, bis die Energie im Blutkreislauf und den Muskeln ankommt. Für Rennsituationen ist das viel zu spät.

6. Kann ich im Rennen Datteln oder Energieriegel essen?

Davon raten wir stark ab. Datteln enthalten unverdauliche Fasern, Riegel kosten Atem beim Kauen und binden Wasser im Magen. Das führt schnell zum unangenehmen "Wasserbauch" und bremst deine Leistung.

7. Was bedeutet "Gärung im Magen" beim Sport? Wenn feste Nahrung (wie Vollkorn oder Obst) unter Volllast nicht mehr vom ruhenden Verdauungssystem verarbeitet werden kann, verbleibt sie im warmen Magen. Bakterien beginnen den Zersetzungsprozess, was Gase freisetzt (Blähbauch) und heftige Schmerzen verursacht.

8. Wie verpflege ich mich richtig bei intensiven Belastungen? Die Regel lautet: Je intensiver die Belastung, desto flüssiger muss die Nahrung sein. Ab der ersten Minute im Rennen solltest du kontinuierlich kleine Schlucke Kohlenhydratgetränk zu dir nehmen.

9. Welche Vorteile hat NOM Trinknahrung gegenüber herkömmlicher fester Nahrung?

Die Energie ist sofort verfügbar, der Magen wird nicht belastet, und das Kauen fällt komplett weg (was deine Sauerstoffaufnahme verbessert). Außerdem verhinderst du einen Leistungsabfall durch kontinuierliche Energiezufuhr in kleinen Schlucken.

10. Ab welchem Puls stoppt die Verdauung beim Radfahren? Das ist individuell leicht verschieden, aber als Faustregel gilt: Im Bereich der anaeroben Schwelle (oft zwischen 160 und 180 Puls, je nach Athlet) schaltet der Körper die normale Magen-Darm-Tätigkeit nahezu vollständig ab. Genau hier funktioniert nur noch hochverfügbare, flüssige Energie.

Mathias Nothegger

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